Interview mit Elena Peter – Model

Elena Peter war unter anderem schon auf dem Laufsteg für Calvin Klein, Gucci, Prada, Fendi und Versace, war auf Covers zu finden und durfte für diverse Editorials vor der Kamera stehen. Ich habe das Glück, Elena persönlich zu kennen und konnte sie interviewen. Dieses Interview entstand ursprünglich für meine Bewerbung bei der AMD, aber ich glaube, es ist auch für meinen Blog relevant. Schaut doch mal auf Elenas Instagram!

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Quelle: vogue.es

Wie wurdest du entdeckt bzw. wie startete deine Modelkarriere?

Ich war mit meinen Freunden in München beim Shoppen und wurde angesprochen, von meiner Agentur in München, ob ich denn Interesse hätte zu Modeln. Kurze Zeit später war ich dann auf meinem ersten Casting und bin nach New York geflogen. Dort habe ich zehn Tage für Calvin Klein gearbeitet und durfte dann die Show eröffnen, wirklich ein unglaubliches Erlebnis! Von da aus bin ich nach Mailand und Paris und habe während der Abizeit noch ein paar Jobs gemacht.

Läufst du lieber auf dem Laufsteg oder bist du lieber vor der Kamera?

Beide Welten, sowohl Runway Shows als auch Fotoshootings, haben Etwas – so gesehen ist das schwierig zu beantworten. Auf dem Laufsteg bekommt man jedes Mal einen Adrenalin-Kick, weil man vor so vielen Menschen läuft. Aber besonders die Editorials für Magazine sind niemals langweilig, weil jedes Mal eine kleine Geschichte erzählt wird und du als Model in die Rolle schlüpfen musst.

Welche Zukunft siehst du für dich im Modelbusiness? Möchtest du hauptberuflich Modeln oder hast du andere Pläne?

Ich habe ein Jahr lang hauptberuflich gemodelt und mich nur darauf konzentriert. Es war auch eine echt aufregende Zeit, aber mir hat dann irgendwann etwas fürs Gehirn gefehlt. Also habe ich angefangen Tourismusmanagement zu studieren und kombiniere beide Welten, was ganz gut klappt!

Für wen würdest du gerne mal laufen oder shooten? Was ist dein Modeltraum?

Meine absolute Traumshow, die ich gerne laufen würde, wäre Chanel. Als ich damals die ganzen Shows gemacht habe, war ich „exclusive“ für Dior, das heißt, dass man in Paris während der Fashion Week nur für die eine Marke arbeiten darf. Was ich mir auch toll vorstelle, ist eine große Kampagne, und man sich dann plötzlich auf dem Flughafen, in Geschäften oder am Times Square in Übergröße hängen sieht.

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Quelle: russhmagazine.com

Welche Rolle spielt Mode in deinem Leben? War Mode dir schon immer wichtig?

Mode ist für mich auf jeden Fall ein Teil meines Lebens. Besonders wenn man ein Teil davon ist und sieht wie die Trends entstehen, sieht man alles mit ganz anderen Augen. Ich selbst gehe auch gerne shoppen und kombiniere Designerteile mit Klamotten von Zara und H&M.

Was würdest du gerne am Modelbusiness ändern?

Am schlimmsten am Modelbusiness finde ich eigentlich die ständige Forderung der Agenturen und Designer, dünn zu sein. Dabei sollen die Models wie Kleiderständer funktionieren, an denen die Klamotten herunterhängen können. Diese Mädchen mit 15 Jahren oder die, die an einer Krankheit leiden, erfüllen dann die perfekten Maße und sind ein Vorbild die ganze Welt, die sich fragt, warum sie nicht auch so dünn sein kann wie diese Frauen. Dass dahinter oft sieben Tage die Woche daran gearbeitet wird weil es ein fulltime-Job ist, das weiß ja niemand. Es gab zwar schon einen Wandel, aber besonders in der Show-Welt hat sich nicht viel geändert, was size zero betrifft. Gesunde Ernährung und Sport ist zwar absolut nötig, aber alles was darüber hinaus geht, sollte von niemandem unterstützt werden, indem man wegsieht.

Was war für dich die bis jetzt prägendste Erfahrung, die du als Model gemacht hast?

Das war eindeutig der Tag, an dem ich die Calvin Klein Show in New York eröffnen und schließen durfte. Ich habe davor wie gesagt zehn Tage für das Label gearbeitet und wusste bis zum Ende nicht, ob ich die Show überhaupt laufen darf oder nicht – die Casting-Direktoren sind da etwas sprunghaft. Die Generalprobe war dann vor dem Designer, den Casting-Direktoren und Sarah Jessica Parker, die Gast bei der Show war und schon zusah. Ich glaube das war fast aufregender als die Show selbst! Dann lief ich über den Laufsteg und das hat mein Leben verändert.

Habt ihr noch Fragen an Elena und das Modelbusiness? Schreibt sie gerne in die Kommentare!

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