Wie ich zur Brillenschlange wurde: Ace & Tate

Als mir der Augenarzt bestätigte, dass ich die Schrift an der Tafel tatsächlich nicht lesen konnte, weil meine Augen sich verschlechtert hatten, freute ich mich erstmal. Endlich! Eine Brille! Ich legte mir mein erstes kleines, braunes, eckiges Gestell zu. Schnell verwandelte sich meine anfängliche Euphorie über eine Brille auf meiner Nase aber zu Unmut. An anderen sahen Brillen irgendwie besser aus. Brillen standen mir nicht. Oder stand mir nur diese Brille nicht? Dann, ca. 2012, als Hornbrillen wieder cool wurden und gefühlt jeder ein großes schwarzes Brillengestell von Ray-Ban hatte, beschloss ich, dass es auch für mich Zeit für ein neues Gestell war. Also legte ich mir ein etwas größeres (aber immer noch kleines), schwarzes, eckiges Gestell zu. Dann wiederholten sich meine Gedanken: An anderen sah das irgendwie besser aus, Brillen stehen mir nicht!

Meine Augen verschlechterten sich immer weiter. Ich wollte meine Brille nicht tragen, nur wenn ich unbedingt musste, und so war es nicht selten, dass ich Freunde und Bekannte auf der Straße nicht grüßte – einfach weil ich ihr Gesicht nicht erkannte. Ich hatte Kopfweh, blinzelte viel zu oft und schaute ständig angestrengt (weil ich mich tatsächlich anstrengte).

brillenschlangepic

Ca. 2015 änderte sich dann endlich meine Einstellung. Ich war (mal wieder) auf der Suche nach einem neuen Brillengestell, einerseits weil mir mein altes nicht mehr gefiel, andererseits weil sich meine Augen wieder verschlechtert hatten. Nachdem ich mit meinen alten Gestellen aber nach anfänglicher Überzeugung sehr unzufrieden war, war ich unsicher, ob sich das viele Geld für eine neue Brille auch lohnen würde.

Dann entdeckte ich durch Zufall die Ace & Tate – und damit die erste Brille, die ich mit Stolz täglich trug und bis heute trage. Mein erstes Gestell von Ace & Tate war „Lily“ in champagne (dieses Modell gibt es nicht mehr, aber hier ist ein ähnliches). Es war ein ungewöhnlicheres Gestell, dass ich als Accessoire und nicht als störendes Element in meinem Gesicht wahrnahm. Und das Beste: Alle Brillen (außer Gleitsicht) kosten mit Gläsern nur 98 Euro! Ich konnte am Anfang nicht glauben, dass ich für diesen Preis so coole Brillen zu einer guten Qualität bekommen könnte. Aber es stimmt. Und mittlerweile habe ich drei Ace & Tate Brillen: „Lily“, „Neil“ und „Jamie“. Also quasi zu jedem Outfit die passende Brille, haha.

Dieser Post ist übrigens wirklich nicht gesponsert. Ich habe nur bemerkt, dass viele Brillenträger ähnliche Geschichten haben. Ich wurde jetzt auch schon einige Male auf meine Brillen angesprochen und die Menschen, mit denen ich gesprochen habe, waren immer dankbar für diesen Tipp – deswegen wollte ich ihn auch an euch weitergeben. Und wer weiß, vielleicht seid ihr auch bald stolze Brillenträger.

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